15. Deutscher Insolvenzrechtstag Berlin 2018

Messestand der Firma inserve auf dem Deutschen Insolvenzrechtstag

15. Deutscher Insolvenzrechtstag Berlin 2018

Zum ersten Mal waren wir dieses Jahr auf dem Deutschen Insolvenzrechtstag des Deutschen Anwaltvereins als Aussteller mit dabei. An dieser Stelle soll von unseren Erfahrungen berichtet werden:

Vorweg sei die tolle Organisation der 3 tägigen Veranstaltung erwähnt. Das war wirklich Spitzenklasse. Die Vorträge waren anregend und informativ, die Abendveranstaltungen unterhaltsam, und die Örtlichkeiten & das Essen hervorragend.

Digitalisierung in der Insolvenzverwaltung als zentrales Leitmotiv des Deutschen Insolvenzrechtstag.

In der Eröffnungsrede des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Insolvenz und Sanierung des Deutschen Anwaltvereins Jörn Weitzmann, waren die Themengebiete klar abgesteckt: der Kommissionsvorschlag zum präventiven Restrukturierungsrahmen, die Evaluation des ESUG, sowie Insolvenzverschleppung, Zombie-Unternehmen, Factoring & Co.

Aber auch, und vor allem Legal Tech und Digitalisierung. Das stimmte uns natürlich euphorisch:

„Der Anwalt, der meint, dass Digitalisierung, dass Legal Tech sich für ihn darauf beschränkt, sich ein digitales Diktiergerät zuzulegen und, wenn das beA dann einmal läuft, die Schriftsätze per E-Mail zu versenden, sieht nicht, dass wir am Beginn einer rasanten Entwicklung, nachhaltiger Umbrüche und disruptiver Veränderungen stehen.“

Und später abschließend:

„Wir sind hier, um einen fachlichen Austausch zu pflegen. Ansatzpunkte für den fachlichen Austausch gibt es genug.“

Dem war nichts hinzuzufügen — so konnte es losgehen!

Der fachliche Austausch findet statt – im kleinen Kreis!

Die Berührungsängste sind dann aber bei dem ein oder anderen doch noch groß. Der Berufsstand der Insolvenzverwalter ist es gewohnt Rat zu geben, ja die Rolle bedingt geradezu umfassende Kenntnis verschiedenster Themen und Fachbereiche. Das macht ihn zum unabhängigen Vertreter der Gläubigerinteressen und zementiert sein Selbstverständnis. Mit der Digitalisierung stößt er aber vielleicht auf ein Thema, bei dem er Rat suchen muss. Das ist verständlicherweise nicht leicht.

Die bereits jetzt im Legal Tech Bereich aktiven Insolvenzverwalter sind daher noch als klassische Early Adopter zu bewerten. Das sich das in wenigen Jahren zu einer Mehrheit wandeln wird, ist abzusehen. Auch in der Industrie hat es lange Zeit gebraucht, bis aus dem Rinnsal EDV, die reißende Flut Digitalisierung, wurde.

Die inserve Services kommen an – Verschlagwortung und Kanzlei Automatisierung sind die Themen.

Bei den insolve Services fand insbesondere die automatisierte Verschlagwortung großen Anklang. Die Verwendung automatisiert erkannter und standardisierter Schlagworte in Kategorien wie beispielsweise: Geschäftspartner, Belegtyp (Kontoauszug, Lohnsteuerkarte, Eingangsrechnung, etc.), Belegdatum vermittelte Mehrwert. Die in Kanzleien häufig von überarbeiteten Rechtsanwaltsfachangestellten durchgeführte manuelle Verschlagwortung ist oftmals mehrdeutig und fehlerhaft. Die spätere Suche nach bestimmten Dokumenten wird müßig und zeitraubend.

Im Bereich incase Services zur Kanzlei Automatisierung konnten wir vor allem mit dem automatisierten Posteingangsmanagement im Bereich der Gläubigerkommunikation punkten. Auch hier steht die intelligente Klassifizierung und Zuordnung von Dokumenten und E-Mails im Vordergrund. Informationen die zeitraubend händisch erfasst werden, stehen so unverzüglich zur Verfügung. Und das unabhängig von der Verfahrensgröße.

Für uns bestätigt sich, dass wir mit unserer Lösung auf dem richtigen Weg sind. Die Verschlagwortung und intelligente Dokumentenanalyse ist der erste Schritt in unserer Prozesskette zur Automatisierung des Insolvenzverfahrens. Wir rechnen fest damit, dass im nächsten Jahr noch mehr Verwalter auf das Thema zugehen werden. Bald schon gehört Legal Tech zum alten Hut in der Insolvenzverwaltung.

Bleiben Sie auf unseren Veranstaltungsseiten informiert, wie es weitergeht.

Wir freuen uns auf Sie!

– BeLo

 

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